Selbsthilfegruppen

In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen zusammen, die sich in einer ähnlich schwierigen Lebenssituation befinden – gleich, ob es dabei um Alkoholsucht, familiäre Probleme oder eine chronische Krankheit geht. Das Ziel ihrer gemeinsamen Arbeit ist die Bewältigung sozialer, persönlicher oder krankheitsbedingter Belastungen.

In einer Selbsthilfegruppe finden sich Menschen zusammen, die den Willen haben, sich selber zu helfen. Jede/r ist für sich selbst verantwortlich und bringt sich frei mit seinen Problemen, Gefühlen und Ideen ein.

Die Menschen, die sich Selbsthilfegruppen anschließen, haben eines gemeinsam:

  • Sie wollen über sich, ihre Anliegen und ihre Sorgen reden.
  • Sie wollen anderen zuhören, die die gleichen oder ähnliche Probleme haben.
  • Sie wollen von den Erfahrungen der anderen lernen.
  • Sie wollen sich gegenseitig in ihrer problematischen Lebenssituation helfen.

In einer Selbsthilfegruppe teilen Menschen ihre Probleme, finden Lösungen und bleiben nicht mehr allein, denn: Gemeinsam erreicht man mehr.
Dabei sind Selbsthilfegruppen keine Therapiegruppen und haben keine professionelle Leitung. Sie können keine Therapie ersetzen, sind aber häufig eine wertvolle Ergänzung dazu.

Die Förderung läuft über die Krankenkassen, §20 Abs. 4 SGB 5

  • Selbsthilfegruppen mit unterschiedlichen seelischen Krankheitsbildern
  • Selbsthilfegruppe Bipolare Störung
  • Selbsthilfegruppe für Angehörige
  • Elterngesprächskreis zum Thema Inklusion

Erfahrungsaustausch und Fragen der Gruppenmitglieder untereinander u.a. zu:

  • Umgang mit der Erkrankung
  • Ärztlicher und psychotherapeutischer Versorgung
  • Medikamenteneinnahme
  • Arbeitsmöglichkeiten
  • Alltags- und Beziehungsproblematik
  • Informationen über Hilfsangebote

Der Verein bietet:

  •       monatliche Fachvorträge
  •       Fortbildung für Gruppenleiter
  •       Teilnahme an Fachtagungen
  •       Veranschaulichung der Krankheitsbilder mittels fachlicher Videoinformationen
  •       Themenbezogene Adressen und Alternativen
  •       Informationen zu Medikationen, ihrer Vor-/ Nachteile und deren Nebenwirkungen
  •       Alltagsstrukturen, breites Informationsangebot zu Beschäftigungsmöglichkeiten

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